„Transgender Day of Remembrance 2017“ Veranstaltungshinweis

 Kundgebung gegen Transfeindlichkeit in Stuttgart
am internationalen „Transgender Day of Remembrance“

20.November.2017 / 17-18 Uhr

Treffpunkt: Stuttgart, Königstrasse / Ecke Marstallstrasse

Transsexus/Transgender
Menschen, die sich mit ihrem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht ausreichend oder falsch beschrieben fühlen, bezeichnen sich unter anderem als transsexuell bzw. transgender. Bei diesen Menschen stimmen körperliche Merkmale (z.B. die Genitalien) mit dem eigentlichen Geschlecht nicht überein. Die körperlichen Merkmale (sexus) sind „trans“ (Transsexus). Diese Nichtübereinstimmung zwischen eigentlichem Geschlecht und körperlichen Merkmalen führt zu einem hohen Leidensdruck. Menschen mit Transsexus, die ihrem wahren Geschlecht entsprechend offen leben, werden häufig Opfer von Anfeindungen, Ausgrenzung und Gewalt. Auch in Deutschland. Auch in Stuttgart.

Transgender Day of Remembrance

Am 20. November gedenken wir der Opfer von Transfeindlichkeit weltweit. Zwischen September 2016 und Oktober 2017 wurden mindestens 325 Menschen mit Transsexus auf teilweise brutalste Weise ermordet. Diese Opfer sichtbar zu machen, gegen Transfeindlichkeit zu demonstrieren und die Gesellschaft über die Belange von Menschen mit Transsexus zu informieren, ist die Aufgabe des Transgender Day of Remembrance.
Gegen jede Form Transfeindlichkeit!
Gesellschaft ist Vielfalt. Vielfalt entsteht gemeinsam.

Bitte bringt zum Gedenken Kerzen mit.

http://tdor.tgeu.org/de/

 

 

Die Gewalt reicht bis zum Mord

SWR Beitrag / Sexismus

Inhaltlich guter Beitrag vom SWR 🙂

 

https://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/sexuelle-belaestigung-frauen-wehren-sich-gegen-grapschen/-/id=3477354/did=20280542/nid=3477354/16x4eiy/index.html

Hashtag #metoo. SWR Beitrag

Der SWR hatte uns angefragt, ob wir für die SWR Aktuell Nachrichten etwas zum Thema Alltagssexismus / sexualisierte Gewalt berichten / beitragen möchten. Aufhänger des Berichts ist der Hashtag #metoo.
Wir begrüßen die Intention des SWR das Thema Alltagssexismus einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sichtbar zu machen, wie vielen Frauen Erlebende oder Opfer sexualisierter Gewalt sind – und zwar unabhängig von Kategorien wie Alter, sozialem Umfeld, Klassenverhältnis etc. Leider verdeutlicht der Bericht nicht unseren Standpunkt, sondern reproduziert gängige Mythen über Sexismus in unserer Gesellschaft.

http://swrmediathek.de/player.htm?show=40453a60-b433-11e7-a5ff-005056a12b4c

Uns war wichtig, in dem Beitrag nicht als Opfer und Einzelfälle inszeniert zu werden, sondern darauf aufmerksam zu machen, dass Sexismus allgegenwärtig ist – wir finden ihn in der Werbung, im Büroalltag, in der Politik, im öffentlichen Raum etc.

Leider fanden unsere politischen und empowernden Statements keinen Platz in dem Bericht, lediglich die Opferrolle ist die dargestellte.

Auch wenn einige von uns sich nicht an der Aktion beteiligt haben, solidarisieren uns mit allen Personen, die unter #metoo ihre Erfahrungen teilen, messen dieser Aktion aber keine wellenschlagende Bedeutung zu.
Aktivist*innen und Betroffene machen seit Jahrzenten auf Alltagssexismus und sexualisierte Gewalt aufmerksam, finden aber gesellschaftlich kaum Gehör. Zwar kann das Lesen und auch Teilen der Geschichten einen eigenen Reflektionsprozess auslösen und empowernd wirken, aber die Ausübenden von sexualisierter Gewalt erreichen wir dadurch nicht. Auch wenn die Aktion bei einigen Menschen (Männern) Überraschung darpüber ausgelöst hat, dass so viele in ihrem persönlichen Umfeld betroffen sind, leistet sie keine Hilfestellung. Beispielsweise um Abwehrhaltungen abzubauen sich Fehlverhalten einzugestehen oder eigene Sexismen zu reflektieren.

Viel wichtiger als diese Aktion ist das wir alle, die Gesellschaft, darüber nachdenken, wie wir nachhaltig Zivilcourage stärken, politischen Druck aufbauen und Gelder für Aufklärungsarbeit generieren können.

 

DANKE! DANKE! DANKE!

Danke! Danke! Danke!

Wir sind so froh über dieses Wochenende und über euer großes Interesse an queerfeministischer Politik und Aktion in Stuttgart. Lasst uns da gemeinsam weiter machen!

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unseren Spender_innen fürs Crowdfunding bedanken. Außerdem bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung, der Landeszentrale für politische Bildung, dem DGB Nordwürttemberg, der Grünen Jugend für die finanzielle Unterstützung.

Ein ganz besonderer Dank geht auch an Contain’t sowie den Kings Club für die tolle Kooperation.

Viel Herz geht auch ans Jugendhaus Nord für den prima Veranstaltungsort.

Ohne Mampf kein Kampf: die Versorger haben uns dieses Wochenende ganz wunderbar verköstigt. Merci 

Update – Queerfeministisches Wochenende

Wie schön!
Heute haben über 70 Menschen mit uns geworkshoped, diskutiert und eine coole Zeit verbracht.

Jetzt feiern wir ab 22 Uhr im Kings Club 

Morgen geht’s um 10 Uhr weiter im Plenum und dann mit interessanten Themen sowie Vernetzung.

Wie geht’s weiter? Zum Austausch interessierter Gruppen und Einzelpersonen, die gerne gemeinsam an queerfeministischer Politik in Stuttgart weiter arbeiten würden, sind alle zum Treffen um 16.30 Uhr ganz herzlich eingeladen.

Keep it casual – Queerfeministisches Wochenende

Keep it casual – lasst es locker angehen

Für alle, die am Wochenende an den Workshopphasen teilnehmen, möchten wir noch etwas Druck raus nehmen. Wir freuen uns, wenn ihr euch bei Diskussionen beteiligt und eure Gedanken einbringt. Jedoch gibt es keine Pflicht etwas zu sagen oder Übungen mitzumachen. Wir möchten, dass sich alle am Queerfeministisches Wochenende! wohlfühlen und sowohl eigene wie auch fremde Grenzen achten.

 

 

Afterparty im Kings Club

Queerfem. Afterparty im Kings Club

Alle, die uns besucht haben, mit uns diskutiert und geworkshopped haben oder einfach nur mit uns feiern möchten, sind herzlich eingeladen!

Queerfem. Afterparty im Kings Club

Ab 22 Uhr Queerfem. Hits mit DJ Swinging Puhl (Buntergrund / Polywaggons). / Ab 00 Uhr Kings Club Resident DJ.

Teilnehmer*innen des Wochenendes erhalten freien Eintritt (im JuHa Stempel holen!) Alle anderen zahlen den üblichen Club-Eintritt von 10 Euro inkl. 9 Euro Verzehrgutschein

Einladung zum Vernetzungstreffen!

Kommt zum Vernetzungstreffen auf dem Queerfeministisches Wochenende!

Für Sonntag 16:30 Uhr laden wir alle interessierten/ aktiven Personen, Initiativen und Gruppen ein, die Interesse haben (weiterhin) queerfeministische Politik in Stuttgart zu machen.

Wir möchten Raum bieten, damit queerfeministisches Engagement sichtbar wird, Kennenlernen und Vernetzung unterstützen.
Wir möchten über Perspektiven und eine weitere Zusammenarbeit ins Gespräch kommen.

Sagt allen Freund*innen & interessierten Gruppen Bescheid und kommt vorbei.

Veranstaltungsort: Jugendhaus Nord, Großer Saal